D a diese Seite auf Dauer zu schade ist, um sie mit Berichten über das NDR-Magazin Zapp und dessen mitunter verquast anmutende Berichterstattung im „Fall” Senait Mehari zu verstopfen und hier stattdessen lieber wieder von Erquicklicherem die Rede sein soll, wurde nun ein Quellenblog ins Netz gestellt, das sich allein dem Thema „Kindersoldaten in Eritrea” widmet:
http://textquellenzueritrea.wordpress.com/
Dort kann sich auch die letzte Zapp-Mitarbeiterin und der letzte „Zeitzeuge” von der Tatsache überzeugen, dass es Kindersoldaten in Eritrea gab. Belegt wird dies nicht etwa von dubiosen und sinistren Gestalten oder etwa von „Kommerz-Medien” und schon gar nicht von auf ihr Image bedachten, sich der modernen Mediengesellschaft bedienenden Hilfsorganisationen , sondern vor allem von einem Freund des von Julia Salden als Experte herangezogenen Günter Schröder, dem Wissenschaftler Hartmut Quehl nämlich.
Warum nun wurde dieses Quellenblog ins Netz gestellt, wo doch der Journalist für Popmusik, Peter Disch, der die ganze Debatte um Mehari losgetreten hat, niemals in Abrede gestellt habe, dass es Kindersoldaten in Eritrea gab? Das wird eigentlich in der Rubrik „Anliegen” des oben verlinkten Quellenblogs klipp und klar dargelegt, allerdings erst nach mehreren Absätzen, so dass man sich erst bis dahin durchkämpfen muss. Deshalb die Erklärung hier noch einmal an früherer Stelle und lesefreundlich gegliedert.
Die Quellen, welche die generelle Existenz von Kindersoldaten in Eritrea belegen, wurden aus folgenden Gründen online gestellt:
Primero
weil das TV-Magazin Zapp am 14.02.2008 Abraham Mehreteab, den Sprecher der Mehari-Kritiker, zeigte, wie er vor dem Berlinale-Palast laut und deutlich skandierte:
„Es gibt keine sogenannten Kindersoldaten in Eritrea.”
Das ist deshalb von Belang, weil sowohl Julia Salden als auch Peter Disch regelmäßig Abraham Mehreteab als Zeugen für ihre reine Detailkritik an Meharis Darstellung eines einzigen Lagers in Eritrea heranziehen. Wieso ruft der Zeuge dann aber nicht: „Es gab keine sogenannten Kindersoldaten an der Tsebah-Schule.”, wenn es doch nur um diese eine Schule gehe?
Segundo
weil Julia Salden zudem diese falsche, ganz und gar generalisierende Aussage eines ihrer Zeugen nicht kommentierte, geschweige denn, dass sie sich etwa davon distanzierte.
Tercera
weil Julia Salden vielmehr nahtlos ihre eigene Aussage daran anschloss:
„Im Film gibt es Kindersoldaten in Eritrea. Er spielt Anfang der achtziger Jahre. Die zehnjährige Awet kommt zu den eritreischen Rebellen. Dort wird sie zu einer Soldatin ausgebildet. Ein Spielfilm – eigentlich fiktional, aber die Produzenten behaupten [...]: Wir sind ganz nah an der Wahrheit. Das ist eine wahre Geschichte.'”
Durch diese Art des Zusammenschneidens der unwidersprochen gelassenen, falschen Behauptung eines ihrer Zeugen mit ihrer eigenen Aussage insinuiert Salden, dass es keine Kindersoldaten in Eritrea gegeben habe und verlagert die Debatte höchstselbst auf die allgemeine Ebene, um die es ihr – wie Peter Disch ihr beständig sekundiert – angeblich nicht gehe.
Cuarto
weil Julia Salden in ebendiesem Beitrag an späterer Stelle Folgendes sagte:
„Trotzdem erinnert der Film stark an die Buchvorlage. Kinder erhalten Waffen, lernen schießen und töten. […] Hat es das in Eritrea wirklich gegeben?”
Wieso stellt Julia Salden diese Frage, wenn sie – laut Peter Disch – die Existenz von Kindersoldaten in Eritrea überhaupt nicht leugne? Wenn es Julia Salden zudem doch gar nicht um Eritrea, sondern nur um eine Schule gehe, warum fragt sie dann nicht: „Hat es das an der Tsebah-Schule wirklich gegeben?” Diese Frage stellt Julia Salden womöglich deshalb nicht, weil es in dem Film überhaupt nicht um die Tsebah-Schule geht.
Quinto
weil Julia Salden im Kontext von Kindersoldaten in Eritrea von „angeblich historische[n] Wahrheiten” sprach.
Sexto
debido a la Zapp y Disch basado siempre en "testigos" en su página web un "mensaje de bienvenida", publicado , en el expressis general es de forma explícita la existencia de niños soldados en Eritrea en el pasado y el presente negado:
"En Eritrea, nunca hubo niños soldados, hasta la fecha no existe."
Debido al hecho de que este mensaje sin hacer comentarios y fue puesto en libertad sin ningún tipo de distanciamiento, se debe asumir que, como "testigos GbR Tsebah de la escuela" que opera bajo el nombre de "testigos" en el "saludo" punto de vista expresado, según el cual es posible que nunca los niños soldados en Eritrea tienen que compartir en su totalidad.
En este "saludo" es también en cualquier punto de la "Tsebah de la escuela" el discurso en cuestión, pero sólo se informa. Por el contrario, el autor del mensaje se expresa al principio, pero que no podía juzgar lo que es verdadero de la historia Meharis. Por el contrario, niega la existencia de una tarifa plana de los niños soldados en Eritrea. Esta solidaridad ahora la dirección proporcionada por los "testigos" sin ningún tipo de comentario en línea. Bailando ya que los "testigos" de la serie sobre?
Declaración de Disch, de acuerdo con él, básicamente, sólo va a Almaz Yohannes que se sintió difamado en el libro de Mehari y el hecho de que el "Tsebah de la escuela" era una escuela simple, sin carácter militar. ¿Qué es lo pero los "testigos", que rodea la descarga? Al parecer, una contribución considerable a Eritrea en general. Este Disch debate general se queja, pero sólo a sus críticos, no con sus testigos. También había una persona como el autor del "saludo" se atrevió a hablar en favor de la Mehari, al mismo tiempo Eingeständis que no podía juzgar lo que es verdadero de la historia de Mehari es decir, que el Sr. Disch su tiempo que una entrada instructiva en su corazón de fuego entidad dedicada a donde él había explicado a la persona en la línea y el hilo, que sólo "ventiliere", "en apariencia" tomar y en términos generales y discutir, en definitiva, el debate no ha perdido nada y lo tienen no vale la pena que uno nunca eingehe en ellos.
Se trata esencialmente de declaraciones contradictorias de Peter Disch, Julia y Abraham Mehreteab equilibra sobre la existencia de niños soldados en Eritrea fueron la ocasión para poner las fuentes en línea.
An dieser Stelle darf noch einmal der stellvertretende Leiter der Programmgruppe Ausland des Westdeutschen Rundfunks, Arnd Henze, zitiert werden, auch wenn Herr Disch bemängelt, dass dessen Kritik bereits ein Jahr alt sei. Doch inzwischen hat Disch sich das wieder anders überlegt und seine Mitmenschen informiert, dass es keine Rolle spiele, wie alt ein Text sei, sondern dass es auf die Qualität des Textes ankomme. Angesichts solcher Weisheit, bleibt einem schier der Mund offen stehen. Wie auch immer, dass Herr Henze mittlerweile anderer Ansicht sei, war bislang noch nicht zu lesen. Außerdem hat seine Kritik weder an Aktualität noch an Relevanz oder Signifikanz eingebüßt:
Geht es darum, das Selbstbild vom legitimen Befreiungskampf nicht durch das Eingeständnis völkerrechtswidriger Kriegsmethoden zu relativieren [...] Hat sich Zapp möglicherweise für einen zynischen Geschichts-Revisionismus einspannen lassen?
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